Team 2017/2018

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Aktuelle Tabelle

 

Platz 
Mannschaft        
Spiele 
Punkte 
1  Memmingen 28
82
2  Planegg 28 69
3  Ingolstadt
28 61
4  Bergkamen 28 45
5  Düsseldorf 27 28
6  Berlin 28 24
7  Mannheim 28 24
8  Langenhagen 27 0

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DFEL Bundesliga (letzte Spiele)
 DEB Pokal Berlin

10.03.2018
16:45

 

Memmingen

Indians

Mad Dogs

Mannheim

10:0

17.03.2018
16:00

 

Memmingen

Indians

EBJ
Berlin
 6:1

11.03.2018
14:00

Memmingen

Indians

ESC
Planegg
 7:2

18.03.2018
13:00

 

Memmingen

Indians

ERC
Ingolstadt
 4:1

Indians Frauen krönen die Saison mit zwei Siegen - über 1300 Zuschauern

Zum Abschluss der diesjährigen Meisterschaft in der Frauen-Bundesliga bezwangen die Frauen der Memminger Indians am Samstag die Mad Dogs aus Mannheim mit 10:0 und krönten ihre überragende Saison am Sonntag vor 1328 Zuschauern mit einem 7:2 Erfolg über den ESC Planegg.

 

Mit der Partie gegen die Mad Dogs aus Mannheim starteten die Frauen der Memminger Indians in das letzte Meisterschaftswochenende. Erstmals seit der Weihnachtspause stand Manuela Anwander nach überstandener OP ihrem Team wieder zur Verfügung, dafür fehlte Tiana Rehder, die sich bei einem Trainingsunfall am Mittwoch eine Fraktur des Wadenbeins zugezogen hatte.

 

Gewarnt durch das knappe 2:1 aus dem ersten Aufeinandertreffen am Hühnerberg gingen die Allgäuerinnen sehr konzentriert zur Sache. Und es dauerte gerade mal 17 Sekunden, bis die Mannheimer Kontingentspielerin Victoria Hanson zum ersten Mal hinter sich greifen musste. Marina Swikull nutze gleich die erste Gelegenheit und brachte die Indians mit 1:0 in Führung. Wie so oft tat die frühe Führung dem Spiel der Gastgeberinnen nicht sonderlich gut und es dauerte bis Mitte des ersten Spielabschnitts, bis es erneut Grund zum Jubeln gab. In der 16.Minute traf Julia Seitz in doppelter Überzahl, knapp zwei Minuten später war Nicola Eisenschmid beim 3:0 zur Stelle.

 

Auch im zweiten Drittel versuchten die Gäste mit aggressivem Forechecking die Indians unter Druck zu setzen, aber das kostete den nur mit 12 Feldspielerinnen angetretenen Mad Dogs enorm Kraft. Die Maustädterinnen hingegen konnten auf 17 Feldspielerinnen zurückgreifen und so war das 4:0 durch Taylor Day (31. Min) nur eine Frage der Zeit – die Entscheidung in dieser Partie war längst gefallen.

 

 

Aber die ECDC Frauen hatten Lust auf mehr und so wurde das letzte Drittel eine recht einseitige Sache. Wie schon zu Beginn waren exakt 17 Sekunden nach Wiederanpfiff gespielt, bis Daria Gleißner zum 5:0 verwandelte. Marie Delarbre (42.), Julia Seitz (53.), Lena Schurr (59.) und Taylor Day (59.) erhöhten auf 9:0, worauf der Mannheimer Trainer seine Auszeit nahm. Viel nutzte es freilich nicht, denn Taylor Day markierte 25 Sekunden vor der Schlusssirene mit ihrem dritten Treffer den 10:0 Endstand.

 

Das absolute Saisonhighlight startete dann am Sonntag um 14 Uhr. Die Indians, bereits seit dem vergangenen Wochenende als Meister feststehend, empfingen den Vorjahresprimus und Dauerrivalen aus Planegg. Memmingen trat mit vier Sturm- und drei Defensivreihen an, aber auch Planegg hatte drei komplette Formationen aufzubieten. Im ECDC Tor stand Emma Schweiger, bei den Penguins Dominique Quint.

 

  Foto: Uwe Fuchs

 

Vor Prominenz aus Politik und Wirtschaft, dem Bayerischen Fernsehen und zahlreicher Medienvertreter gehörten die ersten fünf Minuten den Gastgeberinnen. Von über 1300 Zuschauern angefeuert gingen die Indians auch früh durch Taylor Day in Führung (5. Min). Dann leisteten sich die Memmingerinnen aber ein paar Unkonzentriertheiten und Planegg schlug im Stil einer Spitzenmannschaft zurück. Kerstin Spielberger (9.) und Julia Zorn (17.) drehten die Partie und mit einem 1:2 Rückstand aus Sicht der Allgäuerinnen ging es zum ersten Mal in die Kabinen. „Vor ein paar Jahren hätten unsere Mädels jetzt Zweifel bekommen“ so analysierte ECDC Headcoach Werner Tenschert die Situation zur Pause, „aber die Mannschaft ist mittlerweile so gefestigt, dass sie auch einen Rückstand verarbeiten kann“.

 

 

 Foto: Uwe Fuchs

 

So dauerte es auch nur knapp drei Minuten im Mittelabschnitt, bis Taylor Day den 2:2 Ausgleich markieren konnte. Und die junge Kanadierin im Dress der Indians erwischte einen Sahne Tag und war einfach nicht zu stoppen. Mit zwei Überzahltreffern (30. und 38. Min.) brachte sie ihr Team auf die Siegerstraße und mit dieser 4:2 Führung wurden letztmals die Seiten gewechselt.

 

 

Die Vorentscheidung besorgte – wer auch sonst – Taylor Day in der 43. Minute in Form des 5:2. Die zahlreichen Zuschauer waren restlos begeistert und feierten die Maustädterinnen weiter frenetisch an. Dermaßen angetrieben erhöhte Manuela Anwander auf 6:2 (51.).  Den Schlusspunkt setzte mit ihrem sechsten (!) Treffer aber erneut Taylor Day exakt 59 Sekunden vor Ende und sicherte sich damit in buchstäblich letzter Minute auch Platz eins in der Scorerwertung der Frauen-Bundesliga.

 

Die Saisonbilanz ist beeindruckend: von 28 Spielen haben die Memmingerinnen 27 gewonnen, 82 von 84 möglichen Punkten geholt und nur ein Spiel in der Overtime abgegeben. Der Abstand der Indians auf den zweiten Planegg in der Tabelle beträgt 13 Punkte, auf den dritten Ingolstadt bereits 21 Zähler. Dazu haben die Allgäuerinnen die meisten Treffer  aller Mannschaften erzielt (182) und die wenigsten Gegentreffer bekommen (38). Dazu kommen das beste Powerplay (36 Tore) und ein bemerkenswertes Penalty Killing: nur acht Gegentore kassierten die Indians in Unterzahl, erzielten selber aber  „short-handed“ neun Tore. Dazu halten die Memmingerinnen mit über 2600 auch den besten Zuschauerzuspruch der Liga. Unter den sechs Topscorern der Liga sind drei Indians Stürmerinnen: Taylor Day (89 Punkte), Marie Delarbre (68) und Sonja Weidenfelder (52). Auch die Indians Torhüterinnen Emma Schweiger (1,56 Gegentreffer pro Spiel) und Saskia Serbest (0,94) belegen ihrer Statistik die beiden Topplätze.  Einzig bei den Strafzeiten liegen die Allgäuerinnen auf dem vorletzten Rang.

 

 

Nun steht am kommenden Wochenende zum Saisonabschluss das traditionelle DEB Pokalturnier an. Die Indians treffen als Cupverteidiger dabei im ersten Halbfinale am Samstag um 16 Uhr auf den Gastgeber, die Eisbären Berlin. Das zweite Halbfinale bestreiten Planegg und Ingolstadt. Am Sonntag um 10 Uhr findet das Spiel um Platz drei statt und das Endspiel beginnt um 13 Uhr.

 

Stimmen zum Spiel:

 

Indians Headcoch Werner Tenschert:   „Ich bin unglaublich stolz auf unser Team. Wir haben die Liga dominiert und uns den Titel redlich verdient. Die tolle Trainingsbeteiligung meiner Mädels verdient ein Sonderlob und das hat sich auch unter dem Strich voll ausgezahlt“

 

Kapitänin Daria Gleißner: „Wir haben die komplette Saison hindurch richtig gut gespielt. Es war eine Mega Teamleistung, Alle haben mitgezogen.“

 

Teammanager Peter Gemsjäger: „Das letzte Wochenende war die Krönung einer unglaublichen Saison und der Zuschauerzuspruch am Sonntag einfach genial.  Es war ein tolles Eishockeyspiel zweier Spitzenmannschaften und eine Riesenwerbung für das Fraueneishockey, den gesamten Verein und die Eishockeystadt Memmingen. Das Feedback bislang ist jedenfalls überwältigend.“

 

10.03.2018 / 16:45  ECDC Memmingen Indians – Mad Dogs Mannheim 10:0 (3:0/1:0/6:0)

 

Zuschauer: 78

 

Tore:

1:0 (00:17) Marina Swikull (Nicola Eisenschmid, Julia Seitz)

2:0 (15:37) Julia Seitz (Daria Gleissner, Nicola Eisenschmid) PP2

3:0 (17:09) Nicola Eisenschmid

4:0 (30:12) Taylor Day (Sonja Weidenfelder, Marie Delarbre) PP2

5:0 (40:17) Daria Gleissner ( Lena Kartheininger, Julia Seitz)

6:0 (41:27) Marie Delarbre (Sonja Weidenfelder, Taylor Day)

7:0 (52:47) Julia Seitz (Taylor Day, Carina Strobel) PP1

8:0 (58:46) Lena Schurr (Antje Sabautzki)

9:0 (58:39) Taylor Day (Lena Schurr, Nicola Eisenschmid)

10:0 (59:35) Taylor Day (Carina Strobel, Lena Schurr)


Strafen:  Memmingen 10 Min – Mannheim 20 Min

 

Es spielten: Emma Schweiger (40:00), Vanessa Muschik (20:00) / Daria Gleissner, Carina Strobel, Anna-Lena Niewollik, Mandy Dibowski, Lena Kartheininger / Katharina Ott, Nicola Eisenschmid, Sonja Weidenfelder, Taylor Day, Marie Delarbre, Marina Swikull, Julia Seitz, Manuela Anwander, Antje Sabautzki, Nadine Schattner, Lena Schurr, Antonia Jekel,

 

11.03.2018 / 14:00  ECDC Memmingen Indians – ESC Planegg 7:2 (1:2/3:0/3:0)

 

Zuschauer: 1328

 

Strafen:  Memmingen 4 Min – Planegg  12 Min

 

Tore:

1:0 (04:08) Taylor Day (Marie Delarbre)

1:1 (08:03)  Kerstin Spielberger (Julia Zorn)

1:2 (16:13) Julia Zorn (Franziska Feldmeier)

2:2 (22:45) Taylor Day

3:2 (29:44) Taylor Day (Sonja Weidenfelder, Carina Strobel) PP1

4:2 (37:30) Taylor Day (Julia Seitz) PP1

5:2 (42:13) Taylor Day (Carina Strobel)

6:2 (50:17) Manuela Anwander (Nicola Eisenschmid)

7:2 (59:01) Taylor Day

 

Es spielten: Emma Schweiger (55:04), Saskia Serbest (04:54) / Daria Gleißner, Carina Strobel, Anna-Lena Niewollik, Mandy Dibowski, Lena Kartheininger, Franziska Brendel / Katharina Ott, Nicola Eisenschmid, Sonja Weidenfelder, Taylor Day, Marie Delarbre, Marina Swikull, Julia Seitz, Manuela Anwander, Antje Sabautzki, Nadine Schattner, Lena Schurr, Antonia Jekel